Segelschein - Sportbootführerschein

Der Sportbootführerschein ist ein Befähigungs- und Berechtigungsnachweise für das Führen von Sportbooten. Abhängig vom Geltungsbereich sowie der Nutzungs- und Antriebsart des Fahrzeugs sind unterschiedliche Sportbootführerschein erforderlich. Darüber hinaus gibt es freiwillige, nicht gesetzlich vorgeschriebene Befähigungsnachweise für das Führen von Sportbooten, wie beispielsweise den Sportküstenschifferschein (SKS). Eine Ausbildung ist nicht vorgeschrieben, so dass der Umfang und die Qualität der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten (durch eine Schule vermittelt oder im Selbststudium erarbeitet) unter Umständen sehr unterschiedlich sein können. Die reinen Prüfungsanforderungen stellen ein absolutes Mindestmaß dar. Die Prüfungsabnahme, die Erteilung, die Ausstellung und die Verwaltung übernehmen entweder Prüfungsausschüsse, die Verwaltungsstelle oder der Koordinierungsausschuss des Deutschen Segler-Verbandes e. V. (DSV) oder des Deutschen Motoryachtverbandes e. V. (DMYV). Diese Organe handeln im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Dem Antragsteller wird nach bestandener Prüfung eine Fahrerlaubnis erteilt und, als schriftlicher Nachweis, der Sportbootführerschein ausgestellt und ausgehändigt. Es handelt sich um einen Lichtbildausweis, der mit Auflagen (z. B. Sehhilfe) versehen werden kann. Letztere sind dann entsprechend während des Führens mitzuführen. Das Nichtmitführen kann als Ordnungswidrigkeit nach der jeweiligen Verordnung (Sportbootführerscheinverordnung Binnen, Sportbootführerscheinverordnung See usw.) mit einem Bußgeld geahndet werden. Es handelt sich beim Sportbootführerschein nicht um ein seemännisches Patent, sondern jeweils um die vorgeschriebene amtliche Erlaubnis zum Führen eines Bootes zu Sportzwecken.

Quelle: Wikipedia

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